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auf Sand gebaut haben

Nach einer groben Enttäuschung sagt man manchmal: "Da habe ich wohl auf Sand gebaut." Will heißen: Das Fundament hat nicht viel getaugt. Die Redeweise geht auf eine Geschichte, ein Gleichnis zurück, das Jesus seinen Schülern erzählt hat. Um seine Lehre zu verbreiten, hat er keine hochtrabenden Vorträge gehalten, sondern Geschichten und Vergleiche aus dem Alltag aufgegriffen.

Darunter ist auch die Geschichte von zwei Bauherren. Der eine baut sein Haus auf einen Felsen, der andere baut sein Haus auf Sand. Und es kommt, wie es kommen muss: Das Fundament auf Sand kommt beim nächsten Unwetter ins Rutschen, das Haus stürzt ein. Wer aber als gläubiger Mensch lebt, dem ergeht es so, wie dem Mann, der auf dem Felsen sein Haus baute.

Warum können eigentlich heute die Pfarrer nicht so einfach predigen?

Matthäus 7, 26

Sprichwörter und Redensarten

Eine ganze Reihe von Redensarten und Redewendungen, die heute noch gebräulich sind, gehen auf die Texte der Heiligen Schrift oder deren Übersetzungen zurück. Vor allem die Übersetzung der Bibel von Martin Luther hat die deutsche Sprache geprägt. Manche Wendung geht auf exakt zu benennende Bibelstellen zurück, andere bemühen häufiger in der Bibel verwendete sprachliche Bilder - wie z.B. in den Psalmen.

Aber auch die spätere christliche, religiöse Praxis hat sich - genauso wie die Lektüre der Schriften des Alten und Neuen Testaments - in der Alltagssprache niedergeschlagen. kathweb erklärt die gebräuchlichsten Redewendungen und Sprichwörter.