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David gegen Goliath

David gegen Goliat. Dieses Bild wird immer wieder gern zitiert. Zum Beispiel wenn eine bekannte Umweltschutz-Organisation fernseh-gerecht mit winzigen Schlauchbooten gegen gewaltige Schiffe angeht. Wie vieles in unserer Sprache stammen auch die beiden Krieger David und Goliat aus der Bibel. Da ist in den ersten Büchern viel von Krieg die Rede. Das Volk Israel muß sich immer wieder gegen Angriffe verteidigen.

Gegen die Philister an der Mittelmeer-Küste taten sich die Israeliten dabei besonders schwer. Besonders peinlich: der Vorkämpfer der Philister trat tagelang vor die eigenen Schlachtreihen und forderte einen Israeliten zum Zweikampf. Doch keiner traute sich gegen diesen kampferfahreren Hünen in seiner schweren Rüstung anzutreten. Die Ehrenrettung besorgte dann David, ein junger Hirte. Der verzichtete auf Schwert und Rüstung und erledigte den Gegner mit einer Schleuder und einem Kieselstein. Ein bißchen unfähr war das ja schon, so aus der Ferne. Aber daß "Köpfchen gegen Muskel" gewinnt, macht David schon sympathisch. Wenn heute von David gegen Goliat die Rede ist, vergißt man allerdings meist die Konsequenz von einst: Am Ende ist Goliat nämlich tot.

1 Samuel Kap. 17


Sprichwörter und Redensarten

Eine ganze Reihe von Redensarten und Redewendungen, die heute noch gebräulich sind, gehen auf die Texte der Heiligen Schrift oder deren Übersetzungen zurück. Vor allem die Übersetzung der Bibel von Martin Luther hat die deutsche Sprache geprägt. Manche Wendung geht auf exakt zu benennende Bibelstellen zurück, andere bemühen häufiger in der Bibel verwendete sprachliche Bilder - wie z.B. in den Psalmen.

Aber auch die spätere christliche, religiöse Praxis hat sich - genauso wie die Lektüre der Schriften des Alten und Neuen Testaments - in der Alltagssprache niedergeschlagen. kathweb erklärt die gebräuchlichsten Redewendungen und Sprichwörter.