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eine Hiobsbotschaft

Der Polizist, der die Todes-Benachrichtigung überbringen muß, der Brief, der die Entlassung ankündigt - sie alle bringen sogenannte Hiobsbotschaften. Nachrichten also, die ein Unglück ankündigen. Die Redewendung von den Hiobsbotschaften geht auf das biblische Buch "Hiob" oder "Job" zurück. Hiob - ein frommer Mann - bekommt eine Schreckensmeldung nach der anderen überbracht: sein Vieh stirbt, seine Knechte, schließlich werden seine Söhne umgebracht. Die Gestalt Hiob in der Bibel ist allerdings keine historische Gestalt. Die Geschichte geht den Fragen nach Gerechtigkeit, Leid und Gottesglauben nach.

Buch Hiob (Job) Kap 1 Verse 14 - 19

Sprichwörter und Redensarten

Eine ganze Reihe von Redensarten und Redewendungen, die heute noch gebräulich sind, gehen auf die Texte der Heiligen Schrift oder deren Übersetzungen zurück. Vor allem die Übersetzung der Bibel von Martin Luther hat die deutsche Sprache geprägt. Manche Wendung geht auf exakt zu benennende Bibelstellen zurück, andere bemühen häufiger in der Bibel verwendete sprachliche Bilder - wie z.B. in den Psalmen.

Aber auch die spätere christliche, religiöse Praxis hat sich - genauso wie die Lektüre der Schriften des Alten und Neuen Testaments - in der Alltagssprache niedergeschlagen. kathweb erklärt die gebräuchlichsten Redewendungen und Sprichwörter.