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jemanden unter seine Fittiche nehmen

Wenn der neue Kollege oder die neue Kollegin da ist, dann ist oft auch gleich jemand da, der sie oder ihn "unter seine Fittiche" nehmen will. Jedenfalls sagt man das dann so, auch wenn man nicht wirklich Flügel hat. Wie viele Redewendungen stammt auch diese aus den Psalmen. In dieser Sammlung von Gebeten und frommen Liedern kommt so ziemlich alles zur Sprache, was das Leben so bietet: Freude und Leid, Kummer und Dank, Vertrauen und Verzweiflung. Einige Mal kommt da auch dieses Bild mit den Flügeln vor. Der Gläubige glaubt sich von Gott beschützt, so wie ein Vogel seine Jungen vor den Feinden unter seinem Gefieder verbirgt.

Psalm 61,5 und 91,4

Sprichwörter und Redensarten

Eine ganze Reihe von Redensarten und Redewendungen, die heute noch gebräulich sind, gehen auf die Texte der Heiligen Schrift oder deren Übersetzungen zurück. Vor allem die Übersetzung der Bibel von Martin Luther hat die deutsche Sprache geprägt. Manche Wendung geht auf exakt zu benennende Bibelstellen zurück, andere bemühen häufiger in der Bibel verwendete sprachliche Bilder - wie z.B. in den Psalmen.

Aber auch die spätere christliche, religiöse Praxis hat sich - genauso wie die Lektüre der Schriften des Alten und Neuen Testaments - in der Alltagssprache niedergeschlagen. kathweb erklärt die gebräuchlichsten Redewendungen und Sprichwörter.