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Feige, Dr. Gerhard

Gerhard Feige wurde 1951 in Halle als Sohn eines Schuhmachers und einer Hausfrau geboren. Das Abitur erlangte er an der August-Hermann-Francke Schule der Saale-Stadt. Nach dem Studium der Theologie in Erfurt empfing Feige 1978 in Magdeburg durch Bischof Johannes Braun die Priesterweihe.
Bevor Feige 1982 als wissenschaftlicher Assistent an das Philosophisch-Theologische Studium (heute Hochschule) Erfurt berufen wurde, war er Seelsorger in Salzwedel und Magdeburg-Sudenburg. Der Promotion zum Doktor der Theologie 1988 folgte ein einjährigenr Studienaufenthalt in Rom. Seit 1989 war Feige Dozent für Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Ökumenische Theologie in Erfurt, seit 1994 lehrte er an derselben Einrichtung als Professor für Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Ostkirchenkunde.
Die Deutsche Bischofskonferenz ernannte Gerhard Feige 1992 zu ihrem Delegierten in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland, außerdem ist er Mitglied des Ökumenisch-Theologischen Arbeitskreises in Ostdeutschland. Bereits 1983 erhielt Feige die Erlaubnis, Gottesdienste im ostkirchlichen Ritus zu feiern. Seit 1993 gehört er zur Gemeinsamen Kommission der Griechisch-Orthodoxen Metropoli von Deutschland und der Römisch-Katholischen Kirche in Deutschland.
Papst Johannes Paul II. ernannte Gerhard Feige am 19. Juli 1999 zum Weihbischof des Bistums Magdeburg.

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