„Denn das, was man liebt, das schützt man doch“

Die „Schöpfungszeit“ ist eine ökumenische Initiative der christlichen Kirchen, die alljährlich vom 1. September bis zum 4. Oktober stattfindet. Sie geht auf die von Papst Franziskus im Jahr 2025 veröffentlichte Enzyklika Laudato Si zurück, in der ein gemeinsames kirchliches Engagement für die Bewahrung der Schöpfung gefordert wird. Mit der Schöpfungszeit verbinden sich mehrere Anliegen: das gemeinsame Gebet und Bekenntnis zu Gott, dem Schöpfer, und das gemeinsame Engagement für die Bewahrung der Schöpfung.

Auch im Bistum Erfurt ist die Schöpfungszeit gefüllt von Schöpfungsgottesdiensten und -andachten an verschiedenen Orten.
Unmittelbar nach dem Auftakt der Schöpfungszeit am 01. September, dem jährlichen Gebetstag der Schöpfung, begann die Reihe am gestrigen Dienstag (2. September) mit der mittlerweile zum 9. Mal gestalteten Schöpfungsandacht auf dem Kerbschen Berg. Der Sonnengesang des Heiligen Franziskus, der mit Bildern einer bayerischen Künstlerin und persönlichen Gedanken zu den einzelnen Elementen vertieft wurde, war dabei der Mittelpunkt der Andacht. 

Ein Satz aus der Andacht gilt sicher nicht nur für diese erste inspirierende Schöpfungsandacht, sondern kann als Motto der gesamten Schöpfungszeit gelten: „Vielleicht verlieben wir uns heute Abend wieder neu in diese Schöpfung – denn was man liebt, das schützt man doch“.

Mehr über die Schöpfungszeit und eine Übersicht über weitere Gottesdienste und Andachten im Bistum Erfurt gibt es unter: 
https://www.bistum-erfurt.de/themen/schoepfungszeit/ 

 

Fotos: Laura Schlösser