Liturgisches Institut mit neuer Webseite

Wer einen Gottesdienst mit vorbereitet, Fürbitten schreibt oder für den Kindergottesdienst nach einer guten Idee sucht, landet früher oder später beim Deutschen Liturgischen Institut in Trier. Seit dem 28. Oktober hat das Institut, eine Einrichtung der Deutschen Bischofskonferenz, eine neue Internetseite, die unter www.liturgie.de zu finden ist und die vielen Angebote des Hauses jetzt an einem Ort zusammenbringt.

Die alte Seite hatte viele Jahre treu ihren Dienst getan, war mit der Zeit aber so gewachsen, dass man manches nur noch mit etwas Geduld fand. Jetzt ist alles aufgeräumt, klarer sortiert und lässt sich auch auf dem Handy gut lesen.

Auf der Startseite stehen sechs Wegweiser, die zu den großen Themen führen: zum Kirchenjahr, zu den verschiedenen Formen von Gottesdienst, zu den Feiern an wichtigen Stationen im Leben, zur Kirchenmusik, zum Kirchenraum und zu den Aufgaben, die Menschen im Gottesdienst übernehmen, vom Vorlesen bis zum Ministrieren. Hinter jedem Wegweiser liegt beisammen, was man zu dem Thema braucht, also Grundwissen, kurze Lexikoneinträge, Artikel aus der Zeitschrift „Gottesdienst“, Material für die Praxis, Links zum Weiterlesen und passende Videos. Dazu kommen auf der Startseite Themen, die gerade dran sind, etwa zur aktuellen Zeit im Kirchenjahr, außerdem Neuigkeiten und Hinweise auf Fortbildungen.

Ganz neu ist der Bereich „Liturgie verstehen lernen“. Er ist für alle gedacht, die Gottesdienste mitgestalten, ob beruflich oder ehrenamtlich, genauso aber für alle, die einfach gern wissen möchten, warum im Gottesdienst geschieht, was dort geschieht. Es geht darum, ganz praktisch sicherer zu werden und gleichzeitig Lust auf neue Formen zu machen. Wer direkt etwas zum Ausprobieren sucht, wird im Bereich „Service“ fündig.

Einige Angebote des Instituts haben weiterhin ihre eigenen Seiten, weil sie sich an ganz bestimmte Menschen richten, darunter die Seite zum Kindergottesdienst, der Fernkurs Liturgie, die Zeitschrift „Gottesdienst“, die Fachbibliothek in Trier und die „Straße der Moderne“, die moderne Kirchenbauten vorstellt. Über den neuen Bereich „Portale“ sind sie alle mit einem Klick erreichbar.

Auch das Logo hat eine Auffrischung bekommen. Die betende Figur mit den erhobenen Armen, die viele schon kennen, ist geblieben, wirkt jetzt aber etwas moderner und macht sich auf dem Bildschirm besser.

Ganz fertig ist die Seite übrigens noch nicht. In den kommenden Monaten kommen nach und nach weitere Inhalte dazu und auch die bisherige Adresse dli.institute zieht Stück für Stück um. Ein Blick lohnt sich trotzdem schon jetzt, gerade für alle, die in diesen Wochen die Gottesdienste im Advent vorbereiten.

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